Ausbau des Rewe-Marktes: Kessenich erwacht aus dem Dornröschenschlaf

Sommer 2009: Renovation der Fassade des Rewe-Marktes

Der Dornröschenschlaf  hat ein Ende,  dachte man zunächst, als  Handwerker im Sommer 2009 die Fassade des Rewe-Marktes mit einem Anstrich versahen.  Doch zu früh gefreut, Dornröschen drehte sich prompt wieder um und gönnte sich eine weitere Auszeit von zwei Jahren.

Aber die ist nun endlich vorbei. Nun soll tatsächlich dieser Dinosaurier der deutschen Verbrauchermärkte, früher bekannt unter dem Namen Stüssgen, erweitert werden. Was die Ansiedlung des Lidl-Marktes schräg gegenüber nicht alles bewirken kann!

Tatsächlich würde eine bauliche Fortsetzung der Arkaden an der Hausdorffsstraße eine Aufwertung des Stadtteils Kessenich als Einkaufzone für den Bonner Süden bewirken. Kaum ein Stadtteil hat eine so günstige Verkehrsanbindung, alle zweieinhalb Minuten fährt die Straßenbahn, die Hausdorffstraße ist eine Erschließungsader für den Verkehr und Stellplätze gibt es dank dem grosszügigen Lidl-Parkplatz jetzt auch genug.

Kessenich lebt!

Allein die Radfahrer müssen sich schon mal hier und da mit den Fußgängern oder den Autofahrern um ihren Platz streiten. Entweder wird ihnen vorgeschlagen, sich den Bürgersteig mit den Fußgängern zu teilen, zum Beispiel auf der Hausdorffstraße in südlicher Richtung. Oder das erlaubte Fahren gegen die Einbahnstrasse wird abrupt unterbrochen, wie zum Beispiel in der Burbacherstraße in Richtung Norden. Doch diese Probleme werden dank des Ziels Fahrradhauptstadt 2020 auch bald der Vergangenheit angehören … 😉

Zur weiteren Entwicklung für den Standort Kessenich teilt die Abteilung Unternehmenskommunikation der REWE GROUP am 16. Januar 2012 17:51:17 MEZ mit:

„Derzeit gibt es noch keine Konkretisierung zum Standort Pützstraße, weshalb wir um Verständnis bitten, dass wir uns momentan noch nicht dazu äußern können.
Sobald es spruchreife Pläne gibt, informieren wir Sie und unsere Kunden sehr gern.“

Auf jeden Fall werden die Planungen für den Ausbau des REWE-Marktes in der Begründung für die Aufhebung des bisher gültigen Bebauungsplanes berücksichtigt.

Weiterführende Dokumente


Einen Kommentar schreiben